Telefonisch begleitete Fernanwendung mit Kolzov-Platten
Telefonisch begleitete Fernanwendung mit Kolzov-Platten
In Erfahrungsberichten wird beschrieben, dass Anwender bei einer Fernanwendung telefonisch begleitet werden können. Die erfahrene Begleitperson erklärt dabei jeden Schritt, während der Anwender selbst die vorgesehenen Texte liest, strukturiertes Wasser trinkt und – sofern vorhanden – mit seinen eigenen Kolzov-Platten arbeitet.
Die folgende Anleitung beschreibt Erfahrungen und überlieferte Vorgehensweisen aus der Anwendungspraxis. Sie stellt keine medizinische, psychologische oder psychotherapeutische Behandlung dar.
1. Was ist eine telefonisch begleitete Fernanwendung?
Bei einer telefonisch begleiteten Fernanwendung bleibt die betreffende Person während der Anwendung in Kontakt mit einer erfahrenen Begleitperson. Die einzelnen Schritte werden langsam erklärt und gemeinsam durchgeführt.
Nach den vorliegenden Erfahrungsberichten kann diese Form der Begleitung besonders für Menschen hilfreich sein, die mit den beschriebenen Abläufen noch nicht vertraut sind oder sich bei einer umfangreicheren Plattenanordnung mehr Sicherheit wünschen.
Die telefonische Begleitung ersetzt nicht die aktive Beteiligung des Anwenders. Die betreffende Person bleibt während der Anwendung aufmerksam, liest den vorgesehenen Text und gibt Rückmeldung.
2. Einverständnis und vorherige Abstimmung
In den Erfahrungsberichten wird wiederholt darauf hingewiesen, dass eine Fernanwendung mit der betreffenden Person abgesprochen werden sollte. Die Person soll wissen, welche Anwendung vorgesehen ist und wie lange sie ungefähr dauert.
Vor Beginn sollte geklärt werden, ob die Person bereit ist, während der Anwendung zu Hause zu bleiben, strukturiertes Wasser zu trinken und den vereinbarten Begleittext zu lesen oder mitzusprechen.
Liegt das Einverständnis vor?
Ist die Person erreichbar?
Hat sie ausreichend Zeit und Ruhe?
Sind die benötigten Informationen vollständig vorhanden?
3. Vorbereitung der betreffenden Person
Für die Dauer der Anwendung sollte ein ruhiger Platz gewählt werden. Fernseher, Radio und andere Ablenkungen werden nach den beschriebenen Erfahrungen möglichst ausgeschaltet.
Die Person bereitet ein Glas Wasser vor. Ist eine passende Kolzov-Platte vorhanden, kann das Wasser zuvor damit strukturiert werden. Wenn keine Platte zur Verfügung steht, wird in der Anleitung beschrieben, das Wasser mit Worten der Dankbarkeit zu trinken.
Ruhigen Platz vorbereiten.
Telefon auf Freisprechen stellen.
Wasser bereitstellen.
Vorhandene Kolzov-Platten bereitlegen.
Papier und Stift für Notizen bereithalten.
4. Vorbereitung der begleitenden Person
Die begleitende Person sollte vor dem Gespräch prüfen, welche Anwendung durchgeführt werden soll und welche Platten dafür vorgesehen sind. Reihenfolge, Dauer und mögliche Folgephasen werden vorher notiert.
Bei einer Arbeit mit einem Notizzettel werden in den beschriebenen Varianten gewöhnlich der vollständige Name und das Geburtsdatum der betreffenden Person verwendet.
Vollständiger Name.
Geburtsdatum.
Datum und Uhrzeit der Anwendung.
Anliegen der Person.
Verwendete Kolzov-Platten und Armbänder.
Geplante Dauer und mögliche Folgephase.
5. Beginn des Telefongesprächs
Zu Beginn wird ruhig erklärt, was während der Anwendung geschieht. Die betreffende Person erhält Gelegenheit, Fragen zu stellen und bestätigt anschließend, dass sie mit der Durchführung einverstanden ist.
Danach nimmt sie einige Schlucke des vorbereiteten Wassers. In vielen Erfahrungsberichten wird empfohlen, während der gesamten Anwendung immer wieder kleine Mengen zu trinken.
„Wir gehen die Anwendung jetzt gemeinsam und ohne Eile durch. Sie bleiben während der gesamten Zeit aufmerksam und teilen mir bitte mit, wie Sie sich fühlen. Wenn Ihnen etwas unangenehm ist, unterbrechen wir die Anwendung.“
6. Aufbau einer Plattenkonstruktion mit Notizzettel
Mehrere Fernanwendungen in der Broschüre arbeiten mit einer Grundplatte, einem Notizzettel und drei weiteren Platten, die als Dreieck angeordnet werden. Die genaue Zusammenstellung richtet sich nach der jeweiligen Anwendung.
Die Grundplatte wird zuerst ausgelegt. Darauf kommt der Zettel mit den vereinbarten Angaben. Anschließend werden die drei vorgesehenen Platten als Dreieck auf oder über dem Zettel angeordnet.
Die Plattenzusammenstellung, Anordnung und Dauer werden nicht beliebig verändert. Es wird jeweils die für das betreffende Thema beschriebene Variante verwendet.
7. Begleittext während der Anwendung
Nach den beschriebenen Erfahrungen soll die betreffende Person den zur Anwendung gehörenden Text selbst lesen oder gemeinsam mit der begleitenden Person sprechen.
Die Worte werden langsam und bewusst ausgesprochen. Am Ende wird nicht nur ein Dankestext gesprochen. In der Anleitung wird zusätzlich empfohlen, das Gefühl der Dankbarkeit innerlich wahrzunehmen.
Der Text kann der Person vor dem Termin per E-Mail oder Nachricht zugesandt werden. Dadurch kann sie ihn während des Telefongesprächs selbst mitlesen.
8. Rückmeldungen während der Anwendung
Während der Anwendung fragt die begleitende Person in angemessenen Abständen nach dem Befinden. Die Fragen werden offen gestellt, ohne bestimmte Empfindungen vorzugeben.
Beobachtungen können für die spätere Dokumentation notiert werden. Dabei sollte zwischen einer tatsächlichen Aussage der Person und einer Interpretation durch die Begleitperson klar unterschieden werden.
„Wie fühlen Sie sich im Moment?“
„Hat sich seit Beginn etwas verändert?“
„Ist die Position angenehm?“
„Möchten Sie die Anwendung fortsetzen?“
„Benötigen Sie eine kurze Pause?“
9. Abschluss und Nachbereitung
Nach Ablauf der vorgesehenen Zeit wird die Anwendung ruhig beendet. Die betreffende Person trinkt nochmals etwas Wasser und bleibt einige Minuten sitzen oder liegen.
Bei mehrstufigen Fernanwendungen wird die erste Konstruktion nach der vorgesehenen Zeit entfernt. Danach kann entsprechend der jeweiligen Anleitung eine einzelne Platte oder ein zu einem Ring geschlossenes Kolzov-Armband auf den Zettel gelegt werden.
Befinden direkt nach der Anwendung festhalten.
Mögliche Veränderungen später notieren.
Zeitpunkt der nächsten Rückmeldung vereinbaren.
Folgephase nur entsprechend der gewählten Anleitung durchführen.
10. Dokumentation der telefonischen Begleitung
Eine einheitliche Dokumentation erleichtert es, die durchgeführten Anwendungen später nachzuvollziehen. Sie hilft außerdem dabei, Erfahrungsberichte geordnet auszuwerten und wiederkehrende Abläufe zu erkennen.
Datum und Uhrzeit.
Name der betreffenden Person.
Anlass der Anwendung.
Gewählte Methode oder Variante.
Verwendete Produkte.
Aufbau und Reihenfolge.
Dauer der einzelnen Phasen.
Gesprochener Begleittext.
Rückmeldungen während der Anwendung.
Befinden direkt danach.
Spätere Rückmeldung.
Erfahrungen aus der praktischen Begleitung
Anwender berichten, dass eine ruhige telefonische Begleitung vor allem bei den ersten Anwendungen Sicherheit vermitteln kann. Die schrittweise Erklärung hilft dabei, die Platten in der vorgesehenen Reihenfolge zu verwenden und den Begleittext ohne Zeitdruck zu sprechen.
Als besonders wichtig werden eine klare vorherige Absprache, eine ruhige Gesprächsführung und die aktive Beteiligung der betreffenden Person beschrieben. Die telefonische Begleitung wird dabei nicht als Ersatz für die eigene Mitwirkung verstanden, sondern als strukturierte Unterstützung bei der Durchführung.
Häufige Fragen
Muss die betreffende Person von der Fernanwendung wissen?
Muss die Person eigene Kolzov-Platten besitzen?
Welche Angaben gehören auf den Notizzettel?
Wie lange bleibt eine Konstruktion aufgebaut?
Kann eine Anwendung vorzeitig beendet werden?
Die beschriebenen Anwendungen beruhen auf Erfahrungsberichten und energetischen Anwendungskonzepten. Eine Wirkung ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Die Anwendungen ersetzen weder eine ärztliche Untersuchung noch eine medizinische, psychologische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei akuten, starken, unklaren oder anhaltenden Beschwerden ist fachliche Hilfe erforderlich.